Scala- Sparverträge durften von Sparkasse Ulm nicht gekündigt werden

Landgericht Ulm entscheidet: Sparkasse Ulm darf Scala- Sparverträge nicht kündigen

Mit Urteil vom 26.01.2015 hat das Landgericht Ulm entschieden, dass die Sparkasse Ulm die hoch verzinsten Scala- Sparverträge nicht kündigen durfte. Anleger sollten sich umgehend gegen eine ihnen gegenüber ausgesprochene Kündigung wehren.

Vor Ablauf der 25- jährigen Mindestlaufzeit steht der Bank kein Kündigungsrecht zu. Das Landgericht Ulm führt umfassend aus, dass aus keiner gesetzlichen Regelung ein Kündigungsrecht der Sparkasse abzuleiten sei.

Auch muss sie einseitige Ratenanpassungen zwischen 25 € – 2500 € durch den Kunden akzeptieren. Denn aus den Vertragsunterlagen ergibt sich nach Auffassung des Gerichts klar, dass ein einseitiges Ratenbestimmungsrecht bestehe – hieran ist die Sparkasse gebunden.

Die Sparkasse unterlag somit vollständig zugunsten der Scala- Sparer. Auch wenn dieses Urteil noch nicht rechtskräftig ist, so ist es in jedem Fall richtungsweisend und stärkt die Rechte der Sparkassenkunden umfassend.

Wenn Sie von der Kündigung der Ulmer oder einer anderen Sparkasse bezüglich eines Scala- Sparvertrags betroffen sind, sollten Sie sich umgehend in Beratung eines spezialisierten Anwalts begeben, um sich effizient gegen die Sparkasse zu wehren.